Selbstverpflichtungen

Die German Toilet Organization e. V. (GTO) bekennt sich freiwillig zu folgenden Vereinbarungen, Kodizes und Selbstverpflichtungen

VENRO-Kodizes

Die GTO ist Mitglied des Verbandes Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e. V. (VENRO). Zwischen 1998 und 2009 hat der Verband verschiedene Verhaltenskodexe beschlossen. Folgende Richtlinien unterstützt auch die GTO:

  • Verhaltenskodex zu Transparenz, Organisationsführung und Kontrolle
  • Verhaltenskodex Entwicklungsbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Verhaltenskodex Kinderrechte

Zu den Verpflichtungen, die die GTO unterschrieben hat, gehören die Achtung der Menschenwürde, eine transparente und verantwortliche Mittelverwendung sowie eine offene und wahrhaftige Offenlegung der geleisteten Arbeit, Finanzen und Strukturen.

Zu den VENRO-Verhaltenskodizes

Code of Conduct – Verhaltenskodex für die Katastrophenhilfe

Die GTO ist Unterzeichner des Code of Conduct. Der Verhaltenskodex wurde 1994 für die internationale Bewegung vom Roten Kreuz und Roten Halbmond sowie nichtstaatlichen Hilfswerke eingeführt. Er setzt den gemeinsamen Standard zum Verhalten, zur Sicherung der Qualität und der Rechenschaftspflicht in der Humanitären Hilfe. Er basiert dabei auf dem humanitären Imperativ, der besagt, dass menschliches Leid je nach Bedürftigkeit der Betroffenen und unabhängig von ethnischen, religiösen, politischen oder nationalen Aspekte gelindert werden muss.

Zur Website des Code of Conduct

Verpflichtung zu Inklusion

Die German Toilet Organization e. V. hat die „Charta on Inclusion of Persons with Disabilities in Humanitarian Action“ der der Christoffel-Blindenmission und von Handicap International sowie die „Inclusion Charter“ von HelpAge unterzeichnet. Die GTO plädiert dafür, dass niemand in der Lösung der globalen Sanitärkrise zurückgelassen wird, unabhängig von individuellen Fähigkeiten, dem sozialen Status oder der Kultur. Der Verein setzt sich für eine inKLOsive Welt ein, denn unzureichende Sanitärversorgung und mangelnde Hygiene können die Ursache für Behinderungen sein. Für Menschen mit Behinderungen, viele alte Menschen oder kleine Kinder, ist der fehlende, barrierefreie Zugang zu Toiletten ein Problem – sie werden häufig von der Schule oder dem Arbeitsplatz ausgeschlossen. Die GTO fordert daher Sanitärversorgung für ALLE Menschen.

Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Die GTO hat die Selbstverpflichtungserklärung der Initiative Transparente Zivilgesellschaft unterzeichnet. Für mehr Transparenz hat die GTO zehn von der Initiative geforderten Punkte öffentlich gemacht.

Zur Transparenz-Seite

Kindesschutz bei der GTO

Als Verein, der mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, verpflichtet sich die GTO, sich mit dem Thema Kindesschutz auseinanderzusetzen. In den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Humanitäre Hilfe, Gesundheit und Umweltschutz engagiert sich die GTO für alle Menschen weltweit, die von einer unzureichenden WASH-Versorgung betroffen sind, darunter sind auch Kinder und Jugendliche beispielsweise im Tätigkeitsbereich Schulen. Wettbewerbsformate, Lehrmaterialien und entwicklungspolitische Bildungskonzepte mobilisieren Schüler*innen und die Erwachsenen in ihrem Umfeld, Sanitärversorgung an Schulen zu verbessern. Kompetenzen wie Perspektivwechsel, Empathievermögen, emanzipatorisches und verantwortungsbewusstes Denken und Handeln werden gefördert. Alle GTO-Mitarbeitenden, die in ihrer designierten Funktion mit Kindern und Jugendlichen zusammenarbeiten, unterzeichnen eine Selbstverpflichtung. Sie sind verpflichtet, Mädchen und Jungen in der Inanspruchnahme ihrer Rechte zu stärken und sie vor Missbrauch und Ausbeutung im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit sowie Inlandsarbeit an deutschen Schulen zur Verbesserung sanitärer Anlagen, in Auslandsprojekten der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe zu schützen. Die GTO beauftragt eine Person, die sich stets für das Thema weiterbildet. Führungszeugnisse werden regelmäßig beantragt.

Zur Selbstverpflichtung Kindeswohl